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Wichtiges PuTTY-Update
In der aktuellen Version PuTTY 0.62 wurde eine schwere Sicherheitslücke behoben:
PuTTY behielt Login-Passwörter im Speicher. So sind die aus dem Speicher, evtl. aus Auslagerungsdateien oder gar Core-Dumps auslesbar gewesen.
Alle User einer älteren Version sollte diesen kleinen Update-Schritt machen.
Webserverstatistik: Apache legt zu
Über 500 Millionen Websites fragt Netcraft regelmäßig für seine Statistiken an.
Hin und wieder ist sie einen Blick wert. Z.B. jetzt vor Jahresende stellt sich Apache wieder stark dar. Obwohl er weitere Konkurrenz aus dem OpenSource-Sektor erhält (Nginx und Lightttpd) hat das allmächtige Monster stark zugelegt.
In Zahlen gesprochen hat auch das (fast) einzige kommerzielle Produkt, der Microsoft IIS, zugelegt. Aber im Vergleich verliert der IIS an Prozentpunkten.

Bind abstiegsgefährdet
Ein neuerlich aufgetauchter kritischer Fehler lässt den Nameserver BIND abstürzen. Da BIND zu den beliebtesten / meist genutzten Nameservern unter Linux/Unix zählt, ist diese Lücke extrem kritisch. Der Vorfall wird ausgelöst indem der Angreifer den Bind dazu bringt einen ungültigen Eintrag im Cache zu speichern. Ein Abruf dieses Eintrages lässt den NS dann abstürzen.
Betroffen sind alle derzeit unterstützten Versionen (9.4-ESV, 9.6-ESV, 9.7.x und 9.8.x).
Die nötigen Patches stehen bereit. Die aktuellen Distributionen werden diesen sicherlich schnell folgen.
Putty 0.61
Nach vierjähriger Pause veröffentlicht der Entwickler Simon Tatham seine neue Version des SSH-Clients PuTTy. Insbesondere die Windows-Version ist an das aktuelle Aero-Design von Windows 7 angepasst worden, unterstützt proportionaler Schriftarten und Sprunglisten.
Auch unter Linux sieht eine unter GTK2 kompilierte Version deutlich hübscher aus.
Echte Feature-Änderungen sind ebenfalls enthalten:
SSH2-Authentication über Generic-Security-Services-API (GSSAPI), womit nun auch Kerberos realm unterstützt wird.
Zusätzlich wurde die SSH-Kompression implementiert und der Key-Exchange soll die Connection beschleunigen.
Galileo-OpenBook: Ubuntu 11.04
Der Galileo-Verlag stellt mal wieder ein interessantes und aktuelles OpenBook ins Internet und zum Download bereit:
"Ubuntu GNU/Linux - Das umfassende Handbuch, aktuell zu Ubuntu 11.04 »Natty Narwhal«" von Marcus Fischer
Die gleichzeitig erschienene Print-Ausgabe umfasst 1.118 Seiten und zwei DVD's für 39,90 EUR.
Der Inhalt richtet sich sowohl an Ein- und Umsteiger als auch an fortgeschrittene Linuxianer und Administratoren. Der Autor Marcus Fischer beschreibt von der Installation und Paketverwaltung über Optimierung, Programmierung und Migration bis hin zur Kernelkompilierung, Virtualisierung und Netzwerktechnik alle wichtigen Aspekte rund um Ubuntu. Hinzu kommen mehr als 300 Tipps und Tricks sowie einige Praxisworkshops.
Drosselung bei Server4You
Immer wieder wird im Server Support Forum über Traffic-Flatrates gesprochen. Immer wieder wird dabei die (unbestimmte) Drosselung von S4Y kritisiert.
Thomas Stohe, einer der Geschäftsführer, hat sich im SSF genauer dazu geäußert, die Praxis erklärt und Zahlen genannt.
Zusammenfassung:
Ein (intelligenter) Algorithmus erstellt ein Traffic-Profil und fischt hier die permanenten Traffic-Verbraucher raus. Daher findet die Drosselung auf 10 MBit nicht bei einer gewissen Traffic-Höhe im Monat statt (wie z.B. bei Hetzner Online).
Auch die Fakten waren interessant: Lediglich 0.01% Kunden unterfallen aktuell dieser Drosselung. Und 10MBit Traffic (ca. 320GByte Daten) kostet das RZ 15 EUR. Daraus errechnet sich schnell wie viele Server weit unter diesem Traffic liegen müssen, damit sich die Server-Vermietung überhaupt lohnt.
